Stammtisch

Hier gibts immer ne Menge Text zum Parolen-schreien,Kopf-schütteln und Danke-sagen.


            zuerst:   Aluminiumfolie
           danach:   Aromastoffe
       als drittes:   Mikrowelle







Aluminium / Aluminiumfolie


 Auch wenn das Metall sehr häufig in unserer Erdkruste vorkommt, es ist nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element in der Erdkruste, ist der Abbau äußerst aufwendig. Besonders in Südamerika, Indonesien oder Westafrika wird Bauxit, das den Rohstoff Aluminiumoxid enthält, im Landschaft zerstörenden Tagebau gefördert. Dabei wird viel Energie und Chemie mit hochgiftigen Abfallprodukten eingesetzt, was die Umwelt stark belastet.

Die Umweltkosten sind hoch
Keine Frage. Auf dem Weg vom Abbau des Erzes Bauxit bis zum fertigen Produkt gibt es schwerwiegende Umweltprobleme. Landschaftszerstörung durch den Bauxit-Tagebau, giftige und klimaschädliche Emissionen auf allen Stufen, Transporte rund um die Erde, von der Bauxitmine zum Tonerdewerk, zum Hüttenwerk und von dort ins Walzwerk, die Gießerei und die Endverarbeitung. Das größte Problem ist jedoch der enorme Energieverbrauch im Hüttenwerk, wo aus der Zwischenstufe Aluminiumoxid (Tonerde) auf elektrolytischem Wege das reine Metall gewonnen wird. Pro Tonne Aluminium werden 14.000 Kilowattstunden gebraucht, etwa dreimal so viel wie bei der Herstellung von Stahl.
Für die 60.000 Tonnen Aluminium, die jedes Jahr in der Bundesrepublik zu Haushaltsfolie gewalzt wird, wird somit soviel Energie benötigt, wie 25.000 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Zusätzlich fallen drei Tonnen Rotschlamm an, die deponiert werden müssen, sowie Schwefeldioxid, Fluorwasserstoff, Kohlenmonoxid und Staub. Zu den ökologischen kommen die sozialen Folgen des Bauxitabbaus, da der größte Teil des Weltbedarfs an Bauxit aus den Ländern des Südens stammt bzw. in Territorien der indigenen Bevölkerung gewonnen wird: Die Gebiete der Aboriginies in Australien liefern ein Drittel des Weltbedarfs, ein weiteres Drittel liefern Guinea, Jamaica und Brasilien. Große Landstriche werden dabei verwüstet und die Bevölkerung vertrieben. Ein Beispiel ist das Großprojekt Carajas im brasilianischen Amazonasgebiet, wo 20.000 Menschen dem Tagebau weichen mußten

Um eine Tonne Aluminium herzustellen, werden 4 Tonnen Bauxit abgebaut und über 1,3 Tonnen Braunkohle, sowie 14 000 kWh Strom verbraucht.
 = für 1kg Alufolie braucht man 14 kWh Strom =
für 15g Alufolie (ca. 1 Chafi-einsatz ) verbraucht man 0,21 kWh Strom

Ist Wasserkraft die Lösung?
Die Aluminiumindustrie tut viel, um ihr schlechtes Umweltimage zu verbessern. So betont sie, dass 60% des Stroms aus Wasserkraft erzeugt werden. Was das bedeuten kann, zeigt aktuell das heftig umstrittene Kârahnjôkar-Projekt auf Island. Dort soll inmitten unberührter Landschaft ein Fluss zu einem riesigen Wasserkraftwerk ausgebaut werden, um ausschließlich Strom für eine amerikanische Aluminiumhütte zu liefern. In Brasilien wurden in der Sierra dos Carajas für den Bau eines Stausees
10 000 Indianer zwangsumgesiedelt.
Die Industrie weist auch auf die großen Fortschritte bei der Filtertechnik und den Aufarbeitungsmethoden hin. Das gilt aber vor allem für die Betriebe in den Industrieländern, während in Entwicklungs- und Schwellenländern, vor allem beim Bauxitabbau und der Tonerdeherstellung, teilweise noch schlimme Umwelt- und Arbeitsbedingungen herrschen.

Energie sparen durch Energiefresser
Die Autoindustrie verwendet zunehmend Aluminium, um die Fahrzeuge leichter zu machen und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die Ökobilanz verbessert das allerdings nicht, wenn man den Energieverbrauch bei der Herstellung der Aluminium-Teile einrechnet.
Ein Argument, das für Aluminium spricht, ist die hohe Recyclingquote. Im Bausektor wird das Material schon zu 85 bis fast 100 Prozent wiederverwertet. Zwar entstehen beim Einschmelzen im Drehtrommelofen auch gasförmige Schadstoffe, darunter Dioxine, und eine giftige Salzschlacke. Insgesamt sind die Emissionen und der Energieverbrauch jedoch wesentlich geringer als beim Primäraluminium.

Fast alle denkbaren Vorteile gehen jedoch verloren, wenn Aluminium zu kurzlebigen Wegwerfartikeln verarbeitet wird. Kleine zerknüllte Folienteile und Verbundstoffe lassen sich schlecht wiederverwerten. Der Aufwand bei der Herstellung steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen. Im Alltag können wir diesen Produkten kaum entgehen. Mehrwegflaschen haben Alu-Deckel, und selbst Kartonverpackungen für Bio-Milch sind manchmal mit Alufolie verschlossen. Aber es bleibt noch viel Überflüssiges, auf das wir bei einigem Nachdenken gut verzichten können.

Die Öko-Sozialbilanz der Aludose
Für viele sind Getränkedosen aus Weißblech und Aluminium der Inbegriff der modernen Wegwerfgesellschaft. Etwa sechs Milliarden Getränkedosen werden pro Jahr hergestellt, geleert und weggeworfen. In der Tat ist der „ökologische Rucksack" von Aluminium immens, so daß das World-watch Institut in einer Studie die Herstellung des Leichtmetalls zu den „umweltschädlichsten Aktivitäten der Menschheit" zählt. Während der Einsatz von Aluminium nach Angaben des Instituts beim Bau von Flugzeugen und Autos sinnvoll sein kann, wenn es wegen seines geringeren Gewichtes im Laufe seiner Einsatzzeit viel Energie einspart, ist die Verwendung zu Verpackungszwecken ökologisch nicht vertretbar. Noch dazu, wo die Gebrauchsdauer von Getränkedosen und Alufolie zumeist äußerst kurz ist.

Es gibt ein Leben ohne Alufolie







Der Mikrowellenofen


Als eine von vielen zweifelhaften Errungenschaften, die aus den Vereinigten Staaten nach Europa kamen, erfreuen sich die Mikrowellenherde seit über zehn Jahren zunehmender Beliebtheit. Industrie und Handel sorgen mit raffinierten Werbestrategien dafür, daß die meisten Verbraucher über die Vorteile des Gebrauchs von Mikrowellenherden inzwischen gut informiert sind: Verkürzung und Vereinfachung der Mahlzeitenzubereitung, Bequemlichkeit und verminderte Kosten für die Elektrizität dienen als Verkaufsargumente. Man scheut sich nicht einmal, Kindern in Supermärkten Eiscreme mit mikrowellenerhitzter Himbeersauce anzubieten. Sind diese Geräte wirklich sicher und ist die in ihnen zubereitete Nahrung wirklich unbedenklich?
Mikrowellengeräte sind aus vielen modernen Küchen, insbesondere Großküchen, fast nicht mehr wegzudenken, und auch die Lebensmittelindustrie macht sich die "schnelle Welle" bereits seit den 60er Jahren zunutze. In manchen Arztpraxen werden die Patienten darüber informiert, daß Mikrowellennahrung keimarm und damit empfehlenswert sei, und die Schweizerische Krebsliga spricht sogar in einer Broschüre über Krebs und Ernährung von "schonenden Zubereitungsarten", bei denen sich "nur sehr wenige Mutagene entwickeln". Tatsächlich gibt es aber Forschungsergebnisse, die ganz andere Schlüsse nahelegen. Zunehmend mehr Verbraucher schöpfen den Verdacht, daß Mikrowellen alles andere als harmlos sind.

Funktionsprinzip
Das physikalische Prinzip, auf dem der Mikrowellenofen beruht, ist denkbar einfach: Kernstück des Ofens ist das sogenannte Magnetron, das ein Wechselstromfeld erzeugt. Die hochfrequente Umpolung in diesem elektromagnetischen Feld zwingt die Moleküle in den Lebensmitteln – besonders die Wasserdipole, aber auch Aminosäuren, Lipide und Proteine – dazu, sich ständig ihrer Ladung gemäß in diesem Feld auszurichten, d. h. sie schwingen bis zu 5 Milliarden Mal pro Sekunde hin- und her und erzeugen so Reibungshitze. Das Kochgut wird auf diese Weise von innen heraus erwärmt, während Kochgeschirr und Ofengehäuse, die keine Mikrowellen absorbieren, kalt bleiben. Dieser Erwärmungsvorgang steht in absolutem Gegensatz zur konventionellen Erhitzung von Lebensmitteln, bei welcher die Wärmeenergie an der Oberfläche eines Lebensmittels zugeführt und durch Wärmeleitung in das Innere des Produktes weitergeleitet wird.
Damit sich die verschiedenen Anwendungsbereiche dieser hochfrequenten Radarwellen nicht gegenseitig stören, wurde für die industrielle und medizinische Anwendung von Mikrowellen, Haushaltskochgeräte eingeschlossen, eine Frequenz von 2,45 GHz, entsprechend einer Wellenlänge von ca. 12 cm, festgelegt.Das Phänomen der Wärmeentwicklung durch Mikrowellenbestrahlung war bereits 1946 durch einen Zufall während eines Experiments mit einer Magnetfeldröhre entdeckt worden. Einem der beteiligten Forscher, Percy Spencer, fiel auf, daß ein Schokoladenriegel in der Jackentasche sich in eine klebrige Masse verwandelt hatte, obwohl Spencer selbst keinerlei Wärme verspürte. Man begann daraufhin, ein neues Küchengerät zu entwickeln, das sich diesen Effekt der Wärmeentwicklung zunutze machte, und 1952 bereits konnte ein auf Privathaushalte zugeschnittener, platzsparender Mikrowellenherd auf dem Markt angeboten werden – unter Lizenz der Raytheon-

Grenzwerte und Leckstrahlung
Spätestens seit dem ersten Einsatz von Mikrowellen im letzten Weltkrieg weiß man im Westen von deren Schädlichkeit in bezug auf biologische Systeme. Russische Forscher hatten sogar schon in den 30er Jahren die Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung geringer Leistungsdichte auf das Zentralnervensystem von Menschen und Tieren untersucht. Die daraus abgeleiteten äußerst strengen Sicherheitsnormen wurden von westlichen Fachkollegen jedoch nicht ernstgenommen und noch in den 60er Jahren um das Tausendfache überschritten.
Eine Untersuchung von Mikrowellenhaushaltsgeräten in Washington und zwei Bundesstaaten der USA hat Ende der 80er Jahre gezeigt, daß aus den Koch-, Auftau- und Grillgeräten auch bei geschlossener Türe bis zu einem Viertel mehr an Strahlungsintensität frei wird, als die von der Elektroindustrie übernommene Sicherheitsgrenze von 10 mW/cm2 vorschrieb. Bei einem Warentest mußten von 30 Mikrowellenöfen allein 24 als zu gefährlich ausgesondert werden. Die Leckstrahlungen dieser Geräte erreichten bis zu 20 mW/cm2.
Nach der Senatskomitee-Anhörung, in der dies zur Sprache kam, brach eine heftige Kontroverse zwischen Wissenschaft und Industrie über die Sicherheit des Kochens mit Mikrowellen aus. Sie dauert in den USA noch immer an. Der größte Hersteller von Mikrowellenanlagen, die Raytheon-Company, die auch Gewerbebetriebe und Kantinen mit großen Koch- und Trocknungseinrichtungen beliefert, beteuerte gegenüber dem Komitee, die Geräte der Firma seien mit Sicherheitsreserven versehen, und außerdem sei es "auf jeden Fall klar, daß Mikrowellen im Gegensatz zu Röntgenstrahlen keine kumulative Wirkung entfalten". Dagegen schrieb ein bekannter Universitätsprofessor an das Komitee:
"Wir haben einwandfrei bewiesen, daß Mikrowellen, die auf die Augen treffen, folgende schädliche Wirkung haben: mehrfache kurze Bestrahlungen, die einzeln nicht schmerzhaft sind und anfangs keine Folgen zeigen, führen bei häufiger Wiederholung zu einem dauernden Augenleiden. Also ist mit dieser nichtionisierenden Strahlung ein gefährlicher kumulativer Effekt verbunden." [
Das gilt übrigens auch für die Mikrowellenherde im Haushalt. Ohne weiteres kann eine Hausfrau dadurch, daß sie Tag für Tag vor einem unsichtbaren Strahlenleck ihres Kochgeräts steht, einen Augenschaden erleiden, wenn der Ofen in Gesichtshöhe angebracht ist; sie könnte möglicherweise sogar erblinden. Diejenigen Bereiche des Organismus, die eine sehr geringe Durchblutung, d. h. Wärmeabfuhr, aufweisen, reagieren im allgemeinen am empfindlichsten auf Mikrowellen, da in diesen Bereichen der Temperaturanstieg größer ist als in gut durchbluteten. Hierzu gehört als kritischster Teil des Körpers die Augenlinse.
Damit während des Betriebs keine Mikrowellen austreten, setzt ein Verriegelungskontakt automatisch das Magnetron außer Betrieb, wenn die Gerätetüre geöffnet wird. In der Schweiz muß die Tür eine Lebensdauer von mindestens 100 000 Schließvorgängen unbeschadet überstehen. Jeder gängige Gerätetyp wird diesem Test unterzogen. Es gibt jedoch keine Garantie dafür, daß ein Gerät, vor allem wenn es älter ist, frei von Leckstrahlung arbeitet, und eine Möglichkeit zur Überprüfung hat der Benutzer nicht.
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheitswesen äußerte sich 1992 zum Thema Leckstrahlung wie folgt: "Die aus technisch einwandfrei funktionierenden und sachgerecht angewendeten Mikrowellenhaushaltkochgeräten austretende Mikrowellenstrahlung (Leckstrahlung) stellt für den Menschen keine Gesundheitsgefährdung dar, auch nicht für besonders schutzbedürftige Personen, wie z. B. Schwangere oder Kleinkinder. Feuer und Gas stellen demgegenüber bedeutendere Gefahrenfaktoren dar.

Thermische und nicht-thermische Wirkungen
Neben thermischen, d. h. wärmeverursachten Wirkungen ist auch mit athermischen Wirkungen von Mikrowellenstrahlung zu rechnen, also Wechselwirkungen zwischen Mikrowellenstrahlung und Strukturen in lebenden Organismen, die nicht durch die Reibungshitze bedingt sind. Während in der Sowjetunion auch nicht-thermische Wirkungen bei der Grenzwertfestsetzung berücksichtigt werden, betrachtet man in anderen Ländern, wie z. B. Deutschland, ausschließlich die thermischen Wirkungen. Im Vergleich zu anderen Ländern ist die Bundesrepublik führend, was die Freizügigkeit der Mikrowellenbelastung für die Bevölkerung angeht.
Von wissenschaftlicher Seite aus wird die Quantenenergie der Mikrowellenstrahlung als um einige Zehnerpotenzen geringer beschrieben als diejenige, welche zur Spaltung chemischer Bindungen und zur Einleitung chemischer Reaktionen benötigt wird, so daß man davon ausgeht, daß keine strahlenchemischen Effekte in Nahrungsmitteln nachweisbar sein können. Proteine, Fettsäuren, Vitamine u. a. werden wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge größtenteils chemisch nicht verändert. Trotzdem werden durch die hochfrequente Umpolung Molekülstrukturen verformt, ja sogar die Zellwände im Gargut zerstört. In histologischen Untersuchungen wurde dies beim Mikrowellengaren von Karotten und Brokkoli festgestellt. Im Vergleich dazu blieben beim konventionellen Garen die Zellstrukturen intakt. Sogar die Entstehung unbekannter, mikrowellenbedingter Substanzen ist denkbar. Die Zellen des Gargutes werden durch die mikrowellenerzeugten elektrischen Umpolungen destruktiv polarisiert. Dabei können freie Radikale entstehen. Alle Radikale haben eine besondere chemische Reaktionsfreudigkeit und gehen leicht zellfremde und zellfunktionsstörende Verbindungen ein. Sie können durch ihre Wechselwirkung mit Enzymen auch Fehlsteuerungen biologischer Prozesse bewirken.
Zudem wird durch Induktion das Kochgut selbst zum Träger und zur Sekundärquelle dieser technisch erzeugten Strahlung. Anhand der Leuchtkraft lumineszierender Bakterien konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Aufnahme technischer Mikrowellenenergie aus bestrahlten Nahrungsmitteln und der anschließend im Blutserum von Probanden gemessenen Leuchtkraft festgestellt werden. Die Lumineszenz der Bakterien in Kontakt mit dem Serum von Probanden, die im Mikrowellenofen aufbereitete Nahrung aufgenommen hatten, war signifikant höher als jene in Kontakt mit Seren von Probanden nach Aufnahme der konventionell bzw. roh zubereiteten Nahrungsmittel. Daraus leiteten die Autoren eine induktive Weitergabe dieser technisch erzeugten Energie über die Nahrung auf den Menschen ab].
In einem Bericht des Instituts für Strahlenhygiene des Deutschen Bundesgesundheitsamtes (BGA) von 1980, bei dem 16 Arbeiten vergleichend ausgewertet wurden, werden folgende Wirkungen von Mikrowellenstrahlungen thermischer und nicht- thermischer Art beschrieben.
    Aktivitätsänderungen von Enzymen und Beeinflussung enzymatischer Prozesse,
    Beeinflussung von Schilddrüse und Nebenniere und ihren Hormonen,
    Auswirkung auf die Zusammensetzung bzw. Funktion von Blutbestandteilen,
    Beeinflussung des Zellwachstums und Chromosomenveränderungen,
    Trübung der Augenlinsen (Grauer Star),
    Beeinflussung der Konzentration bzw. Funktion von Blutbestandteilen und Hormonen im Gehirn.
Ende der 70er Jahre wurde in den USA ein forensisches Forschungsdokument vorgelegt, das bereits alarmierende Erkenntnisse über die Zerstörung des Nährwerts von Nahrungsmitteln, Karzinogenbildung und direkte biologische Auswirkungen von Mikrowellen auf den Menschen beschreibt
Mikrowellenbestrahlung hat Folgen
Ein wesentlicher Effekt der Mikrowellenbehandlung ist die schnelle Erwärmung des Gargutes im Vergleich zu herkömmlichen Erhitzungsverfahren. Die schnelle Erhitzung von Lebensmitteln mit Mikrowellen kann zu ungleicher und kaum vorhersagbarer Wärmeverteilung in den Lebensmitteln führen – unter Bildung von sogenannten cold spots und hot spots, d. h. kalten bzw. heißen Bezirken, wobei Keime häufig nicht ausreichend inaktiviert werden. Kurze Erhitzung mikrobiell stark belasteter Lebensmittel im Mikrowellenofen bedeutet also ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko.
Der ungleichen Wärmeverteilung in Mahlzeiten aus dem Mikrowellenofen ging man auch am Universitäts-Institut für Medizinische Mikrobiologie in Leeds, England, nach: Zwei britische Wissenschaftler berichteten, daß definierte Portionen von Kartoffelbrei um so niedrigere Temperaturen im Inneren aufwiesen, je höher deren Salzgehalt war. Die Autoren kamen zu dem Schluß, daß hohe Ionenkonzentrationen in den zu erwärmenden Materialien zum großen Teil die elektromagnetischen Strahlen im Mikrowellenherd bereits an der Oberfläche abfangen. Das würde erklären, warum im Mikrowellenherd erhitzte (salzreiche) Fertiggerichte außen schon kochen, während sie innen noch kühl sind. Als Folge davon drohen Vergiftungen durch Salmonellen und Listerien, wenn beispielsweise Hühnerfleisch ungenügend durchgegart wird.
Die Anthroposophin A. Bohmert erwähnte in einem Vortrag folgenden Versuch: Wasserproben wurden im Mikrowellengerät und mit anderen Kochenergiequellen erwärmt und wieder abgekühlt. Mit den verschiedenen Proben wurden Getreidekörner benetzt und das Keimen beobachtet. Nur das mit Mikrowellen erwärmte Wasser brachte das Getreide nicht zum Keimen.
In den USA wurde durch P. Czerski und W. M. Leach 1973 im Tierversuch nachgewiesen, daß Mikrowellen Blutkrebs erzeugen. Die US-Behörde für Strahlenschutz NCRP gab Ende der 80er Jahre bekannt, daß bei Kindern von Frauen, die Mikrowellengeräte bedienen, eine erhöhte Mißbildungsrate auftritt.
In einem Krankenhaus in Minneapolis, Minnesota, wurden Anfang der 90er Jahre Informationsblätter verteilt, die davor warnten, Babynahrung mit Mikrowellen zu erhitzen, weil dies die Nahrungsmittelbestandteile verändere. In Tulsa, Oklahoma, starb 1991 eine Patientin an einem anaphylaktischen Schock, nachdem sie bei einer Transfusion Vollblut erhalten hatte, das im Mikrowellenofen erwärmt worden war. Offenbar hatte sich das Blut unter der Bestrahlung derart verändert, daß es für den Organismus der Patientin tödlich war. Im selben Jahr erbrachte man im New England Medical Center in Boston den Nachweis, daß sowohl die Struktur als auch die Funktion von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) nach Mikrowellenerwärmung unbeeinträchtigt bleiben. Woran starb dann die Patientin?

 Milch als warnendes Beispiel
Derartige wissenschaftliche Untersuchungen bleiben den Nachweis schuldig, daß keine qualitative Veränderung der bestrahlten Materie stattfindet, beispielsweise durch eine Beeinträchtigung ihres charakteristischen feinstofflichen Energiefeldes, wie sie auch bei dem Keimfähigkeitsversuch eine Rolle gespielt haben dürfte. Eine interessante Untersuchungsmethode zu diesem Thema stellte Le Laboratoire associatif pour l’application des tests sensibles (LAPATS) vor. Mittels eines speziellen Kristallisationsverfahrens für Probensuspensionen lassen sich eindeutige Rückschlüsse auf Art und Herkunft der untersuchten Nahrungsmittel ziehen, z. B. biologisch angebaut oder nicht, bestrahlt worden oder nicht, und mit welcher Methode sie erhitzt wurden. Die Kristallisationsmethode zeigte, daß Nahrungsmittel sich bei Mikrowellenerhitzung negativ verändern. Mikrowellengekochte Milch erwies sich als derart "denaturiert", daß man vom Verzehr abraten mußte.
Eine Arbeitsgruppe der Stanford University School of Medicine in Kalifornien fand heraus, daß mikrowellenbestrahlte Muttermilch bei hohen Temperaturen (72-98°C) einen Aktivitätsverlust sämtlicher Abwehrfaktoren zeigte und daß bei 98°C das E.coli-Wachstum um das 18fache gegenüber der Kontrolle vermehrt war. Mikrowellenerhitzung auf 20-53°C hatte zwar keinen Effekt auf das Gesamt-IgA (Immunglobulin A), aber der Lysozymgehalt der Milch nahm signifikant ab. Sogar nach Mikrowellenerwärmung auf 20-25°C war das E.coli-Wachstum verfünffacht gegenüber der Kontrolle. Da sich die immunologischen Eigenschaften der Milch unter Mikrowelleneinwirkung durchweg signifikant verminderten, gelangten die Autoren zu dem Schluß, daß Mikowellenbestrahlung keine geeignete Erhitzungsmethode sei. Sie vermuteten, daß nicht nur thermische sondern auch athermische Effekte eine Rolle spielen müßten, da die Verminderung der IgA- und Lysozym-Aktivität gegen die E.coli-Bakterien bei niedrigen Temperaturen nicht durch die Erwärmung allein zu erklären sei
Eine weitere an Milch durchgeführte Untersuchung ergab Aminosäureveränderungen in Nahrungsmittelproteinen nach Mikrowellenbehandlung, die bei konventioneller Erwärmung nicht zu beobachten waren. Die Mikrowellen spalteten Milcheiweiße in Aminosäuren, die in der Natur nicht vorkommen. Besonders D-Prolin und cis-D-Hydroxiprolin waren signifikant erhöht. In biologischem Material liegt normalerweise linksdrehendes L-Prolin vor. Lubec et al. warnten davor, daß diese Isomere in körpereigene Peptide und Proteine eingebaut werden und damit zu strukturellen, funktionellen und immunologischen Veränderungen führen könnten. D-Prolin wurde zudem im Tierversuch als neurotoxisch beschrieben. Man beeilte sich von wissenschaftlicher Seite, diese unbequemen Ergebnisse baldmöglichst als fragwürdig erscheinen zu lassen. Immerhin hatte das Nestlé Research Centre kurz darauf publiziert, daß Mikrowellennahrung ebensogut, wenn nicht besser sei, als konventionell erhitzte Nahrung. Sogar Lubec selbst "widerrief" 1990 seine Schlußfolgerungen, als der Druck von seiten der Industrie zu groß wurde

Mensch und Mikrowellennahrung
Wie wirkt sich Mikrowellennahrung auf den menschlichen Organismus aus? Ob und in welchem Ausmaß diese Nahrung schädlich ist, kann zur Zeit nur über ihre Auswirkungen auf den lebenden Organismus überprüft werden.
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG) lehnte in seinem 1992 veröffentlichten Bulletin chronische Fütterungsversuche an Tieren zur gesundheitlichen Beurteilung von mikrowellenerhitzten Lebensmitteln rundweg ab – mit der Begründung, diese seien "nach dem heutigen Wissensstand nicht notwendig und müßten aus Gründen des Tierschutzes abgelehnt werden (sogenannte "unnötige" Tierversuche)".
1989 machte der schweizer Umweltbiologe Dr. H. U. Hertel der Universität von Lausanne den Vorschlag, eine Untersuchung über die Auswirkung von mikrowellenbehandelter Nahrung auf den menschlichen Organismus durchzuführen. Zusammen mit Prof. Bernard Blanc entwickelte er ein Programm, das dem Schweizer Nationalfonds vorgestellt wurde. Die geschätzten Kosten für die geplante Studie betrugen ca. 150 000 SFr. Die Bereitstellung der erbetenen finanziellen Mittel wurde jedoch mit dem Argument verweigert, daß auf diesem Gebiet kein Forschungsbedarf bestehe. Da die beiden Wissenschaftler nicht so leicht klein beigeben wollten, beschlossen sie, den Umfang der Studie so weit zu reduzieren, daß sie ihr Experiment aus eigener Tasche finanzieren konnten: Ihre Studie über den Einfluß von mikrowellenbehandelter Nahrung im Vergleich zu konventionell aufbereiteter Nahrung auf den Menschen erbrachte den Beweis, daß Nahrung, die im Mikrowellenofen zubereitet wurde, unmittelbar nach der Aufnahme auffällige Veränderungen im Blut von Probanden bewirkte. Die Autoren beschrieben diese als zum Teil hochsignifikant und zogen daraus den Schluß, daß hier der Beginn eines pathologischen Prozesses, wie z. B. bei der Entstehung von Krebs vorlag.

Verbraucherschutz
Dem Verbraucher wird eine Gerätesicherheit suggeriert, die auf Grenzwerten und Gerätenormen basiert, welche von sogenannten Sachverständigen festgelegt werden. Deren zugrundeliegende Forschungsarbeit erweist sich bei näherer Betrachtung allerdings oft genug als Augenwischerei. Erstens sind diese Experten zumeist keine unabhängigen Forscher und entscheiden daher gemäß dem Druck von seiten der Industrie, zweitens ist es in der modernen Wissenschaft generell wohl nicht mehr üblich, sich der Suche nach der Wahrheit zu verpflichten.
Die Sicherheitsbestimmungen der Industrie werden beispielsweise in Deutschland vom VDE-Ausschuß festgelegt. Von 18 Mitgliedern dieses Ausschusses kommen 15 aus der Industrie! Es besteht also die Möglichkeit, daß die Gesundheit der Bevölkerung leichtfertig und verantwortungslos wirtschaftlichen Interessen geopfert wird. Es ist nicht leicht, sich gegen diese Lobby durchzusetzen, die zur Täuschung des Verbrauchers einfach behauptet, es gebe keinerlei ernstzunehmende Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung durch Mikrowellenöfen, es gebe sogar genügend Untersuchungen, die das Gegenteil belegen, und nicht einmal vor Gefälligkeitsgutachten und ähnlichen Betrügereien zurückschreckt.

Die Umkehrung des Verursacherprinzips
Derartige Fälle rücken immer häufiger in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit und lassen Wissenschaftler wie Betroffene zu dem Schluß kommen: "Zu lösen wären dieses und andere Probleme durch die Umkehrung des Verursacherprinzips. Dann muß nicht mehr der einzelne Betroffene auf sich gestellt den zahlreichen von großen Unternehmen ausgesuchten Rechtsanwälten und Gutachtern Kontra bieten. Dann muß der Verursacher den Nachweis der Unschädlichkeit seines Produktes oder Verfahrens führen und kann gegebenenfalls zur Rechenschaft gezogen werden. Zumindest für bewußte Täuschung und Verletzung der Sorgfaltspflicht sollten Unternehmer und Experten haften und strafrechtlich verfolgt werden können. Fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung sollte genauso geahndet werden können wie bei anderen Straftaten auch." (Antje Bultmann: Käufliche Wissenschaft, Knaur Verlag, 1994

Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing’
"Die meßbaren Wirkungen der vom Menschen eingenommenen, durch Mikrowellen behandelten Nahrungsmittel bestehen, im Gegensatz zu den unbehandelten Speisen, in Veränderungen im Blutbild, die das Anfangsstadium eines pathologischen Prozesses anzuzeigen scheinen, wie es sich bei der Auslösung eines Krebsgeschehens präsentiert."
(Zitat aus einem Brief von Prof. Dr. Bernard H. Blanc, ETH Lausanne an Dr. Hans U. Hertel)
Prof. Blanc (ehem. Institut für Biochemie, ETH Lausanne) hat sich in der Fernsehsendung Kassensturz vom 28.01.92 und gegenüber der Presse in aller Form von der Präsentation und von ihm mit verfaßten Interpretation dieser Forschungsergebnisse distanziert. Gleichwohl gab er gegenüber der Basler Zeitung im Februar 1992 zu: "Das heißt aber nicht, daß weitere Forschung unterbleiben darf, denn die Veränderungen im Blut geben doch Hinweise darauf, daß durch die Bestrahlung etwas im Körper geschieht." Gegenüber Dr. Hans U. Hertel, dem Ko-Autor, andererseits gestand er, daß er Konsequenzen befürchten müsse, und daß ihm die Sicherheit seiner Familie wichtiger sei als alles andere: Nennt sich das Freiheit für Wissenschaft und Forschung?

 Wirbel um die Wahrheit
Selten hat ein Bericht eine so heftige Reaktion hervorgerufen wie die schweizer Studie über die Unverträglichkeit von mikrowellenbehandelter Nahrung: Journalisten und Mikrowellengegner, Industrie und Handel traten auf den Plan und lieferten sich eine heiße Schlacht, die bis heute andauert.
Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) klagte gegen Dr. Hertel, mit der Begründung, er habe gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb verstoßen. Das Gericht gab dem Fachverband recht und verurteilte Hertel. Prof. Michael Teuber, ordentlicher Professor für Lebensmittelmikrobiologie an der ETH Zürich, der als Gutachter für den FEA geladen war, hatte nach eigenen Aussagen Hertels Studie nie gesehen, bezeichnete sie aber dennoch "als wissenschaftlich nicht nachprüfbar". In seiner Stellungnahme zur Sicherheit von Mikrowellenherden vom 29.02.92 schrieb er dazu: "Die Veröffentlichung kann beim jetzigen Stand des Wissens und sorgfältiger Abwägung aller bekannten Wirkungen der Mikrowelle nur als unverantwortliche und tendenziöse Panikmache bezeichnet werden, für die es keinerlei gesicherten und nachprüfbaren Anlaß gibt."
Er verwies das Gericht auf eine in Arbeit befindliche Dissertation, für welche er als Referent verantwortlich zeichnete. Diese würde, wie er versicherte, die Unschädlichkeit von Mikrowellenbestrahlung beweisen, dies sei schon an den ersten Resultaten erkennbar. Die Arbeit wurde 1994 schließlich vorgelegt – in aller Stille. Sie beschreibt die Untersuchung thermischer Einwirkungen von Mikrowellen auf Bakterien, mit Schwerpunkt auf möglichen genetischen Veränderungen. Es ist kaum verwunderlich, daß sie seitdem sozusagen in der Versenkung verschwand. Professor Teuber hatte offenbar vor Gericht das Thema verfehlt.
Tele 5 und RTL plus interviewten Dr. Hertel, zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften berichteten über die Studie, die in verkürzter Form erstmals im Journal Franz Weber erschienen war. Das größte Echo löste das Interview aus, das Thomas Ohrner am 3. Januar 1992 mit Dr. Hertel in der Sendung Zu Hause mit Tele 5 führte. In dieser Sendung gab Thomas Ohrner an-schließend den Rat, den Mikrowellenofen in den Keller zu stellen.
Die Reaktion verspürte vor allem der Handel: Scharenweise brachten die Kunden ihre zu Weihnachten erhaltenen Mikrowellenherde zum Händler zurück. Diese wiederum machten die Hersteller rebellisch, welche sich daraufhin bei Tele 5 beklagten und eine zweite "objektivere" Sendung forderten. Zur zweiten Diskussionsrunde waren eingeladen: Professor Dr. Ing. Horst Pichert, Weihenstephan (Lehrstuhl für Haushalt und Ernährungswissenschaft), Dr. Matthes vom Institut für Strahlenhygiene, Neuherberg, Unterabteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz und Herr Heß von der Mikrowellenentwicklungsabteilung der Firma Bosch. Professor Pichert konnte allerdings wegen Unpäßlichkeit nicht erscheinen.
Die Diskussion, die von den Moderatoren leider stark zugunsten der Industrievertreter gelenkt wurde, verlief wie immer bei solchen Veranstaltungen: Sie ging aus wie das Hornberger Schießen. Zurück blieb ein nach wie vor verunsichertes Publikum, wobei in diesem Fall Verunsicherung schon der erste Schritt auf dem Weg zur Wahrheit ist

Mikrowellennahrung ist krebserregend
Eine einzelne Mahlzeit, die wir uns in einem Mikrowellenherd warm machen, bringt uns nicht um, aber nach längerer Zeit wird das veränderte Essen so viele Blockierungen im Körper verursachen, daß er beginnen wird zu rebellieren. Eines Tages wird die Welt aufwachen und feststellen, daß Mikrowellen Krebs verursachen, schlimmer noch als Zigaretten. Es ist ein schleichender Tod, wenn das Essen im Mikrowellenherd zubereitet worden ist. Man spart vordergründig betrachtet etwas Zeit, wenn man sich morgens seinen Kaffee im Mikrowellenherd heiß macht – aber was wir an Zeit einsparen, das schneiden wir an unserem eigenen Leben ab. Es gibt auf der ganzen Welt keine Heilmethode, die das verhindern kann, solange wir nicht aufhören, diese Geräte zu benutzen.

© 1999 The World Foundation for Natural Science






Aroma


Natürliche Aromastoffe
Natürliche Aromastoffe sind solche Stoffe, die ausschließlich durch physikalische Verfahren, wie z. B. Extraktion, Destillation oder durch mikrobiologische oder enzymatische Verfahren aus geeigneten natürlichen Ausgangsmaterialien, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, gewonnen werden.
Beim Fermentationsverfahren werden die Grundstoffe aus Mikrobenkulturen gewonnen. Zitronensäure wird beispielweise aus den Mikroben des Schimmelpilzes Aspergillus Niger fermentiert. Häufig beschleunigen spezielle Gene die Reaktionszeit. Bei der konventionellen Fermentation verhindert Penicillin das Wuchern unerwünschter Bakterienkulturen im Nährboden. Die gentechnische Methode arbeitet mit antibiotikaresistenten Genen, die an das zu duplizierende Erbgut gebunden sind. Mit dem Verzehr der entsprechenden Nahrung gelangen Rückstände davon in den menschlichen Organismus.

Naturidentische Aromastoffe
Naturidentische Aromastoffe sind Aromastoffe, die mit Hilfe der chemischen Synthese oder durch die Isolierung mit chemischen Verfahren z. B. aus Naturstoffen gewonnen werden. Naturidentische Aromastoffe sind in ihrem Aufbau den entsprechenden natürlichen Aromastoffen chemisch gleich, sie werden nur durch andere Verfahren aus anderen Ausgangsmaterialien gewonnen. Um als naturidentischer Aromastoff zu gelten, muss der Aromastoff in pflanzlichem oder tierischem Material nachgewiesen worden sein.

Künstliche Aromastoffe
Künstliche Aromastoffe sind Aromastoffe, die durch chemische Synthese gewonnen werden, aber bisher in der Natur noch nicht nachgewiesen worden sind.

Aromaextrakte
Aromaextrakte sind komplexe Stoffgemische, die wie natürliche Aromastoffe durch physikalische, fermentative oder enzymatische Produktionsverfahren hergestellt werden. Als Ausgangsmaterial werden pflanzliche und tierische Rohstoffe verwendet. Als Aromaextrakte bezeichnet man z.B. Gemüse- und Fruchtsaftkonzentrate und ätherische Öle.

Reaktionsaromen
Reaktionsaromen werden durch Erhitzen eines Gemisches aus mehreren Produkten hergestellt. Das erhitzte Gemisch muss mindestens einen reduzierenden Zucker und eine oder mehrere Aminosäuren enthalten.

Raucharomen
Raucharomen sind Zubereitungen aus Rauch, welche bei den herkömmlichen Verfahren zum Räuchern von Lebensmitteln verwendet werden.

Industriell gefertigte Aromen enthalten auch andere, nicht aromagebende Bestandteile. Zu diesen Bestandteilen gehören z. B. Lösungsmittel bei flüssigen Aromen und Trägerstoffe bei trockenen, pulverförmigen Aromen. Zusätzlich werden Konservierungsmittel und Antioxidantien zur besseren Haltbarkeit zugesetzt.

Geschmacksverstärker
Als äußerst bedenklich sind Geschmacksverstärker wie z.B. Monosodium Glutamat (MSG). einzustufen. MSG ist eine Aminosäure und wird aus diesem Grund oft als natürlicher Geschmacksstoff bezeichnet. MSG ist mittlerweile in vielen Fertig-Nahrungsmitteln enthalten. Die Aminosäure wirkt neurotoxisch bei sensiblen Personen, gilt als Asthma- und Epilepsieauslöser, kann Migräne, Hyperaktivitätsreaktionen und Ausschlag auslösen, Mundtrockenheit, Depressionen und Übelkeit führen, um nur einen Bruchteil der möglichen Beschwerden aufzuzählen. Symptome nach dem Genuss MSG haltiger Speisen werden auch als „China Restaurant Syndrom“ bezeichnet, da die chinesische Restaurantküche MSG in nahezu allen Gerichten, oft im Grammbereich verwendet. Es ist bereits zu vielen gesundheitlichen Zwischenfällen bei Restaurantbesuchern weltweit gekommen.

Wie kann man sich vor ungewollten Reaktionen schützen?
Schützen kann man sich vor allergieauslösenden und gesundheitsbeeinträchtigenden Lebensmittelzusatzstoffen nur, indem man sich gut informiert, die Inhaltsstoffe auf den Verpackungen gründlich studiert, bzw. im Restaurant persönliche Reaktionsauslöser wie z.B. MSG erfragt und sich bewusst mit der täglichen Auswahl von Nahrungsmitteln auseinandersetzt.






E–Nummern und was dahinter steckt:
http://www.oekotest.de/oeko/enr/enr-dl.html
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/zusatzst/e-nridx.html


E-Nummern:

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Legende:
+ = Gesundheitliche Bedenken bestehen nicht.
- = Gegen diesen Stoff bestehen begründete Zweifel oder es ist ein abschließende Bewertung von Gesundheitsrisiken nicht möglich.
-- = Die Zulassung dieses Stoffes sollte wegen gesundheitlicher Bedenken widerrufen, zumindest aber eingeschränkt werden.




   Provitamin A (ß-Carotin) --
  Vitamin B 1 +
  Vitamin B 2 +
  Vitamin B 6 --
  Vitamin B 12 +
  Niacin --
  Vitamin C -
  Vanillin +
  Chinin --
  Quassiaholz --
  Cellulasen +
  Katalasen +
  Lipoxygenasen +
  Pectinasen -
  Pentosanasen +
  Amyloglucosidasen +
  Polyvinylester der unverzweigten Fettsäuren +
  Stigmasterin +
  Äthylvanillin +
  Transglutaminasen +
  Lactoferrin +
  Natürliche Aromastoffe +
  Naturidentische Aromastoffe +
  Künstliche Aromastoffe +
  Butadien-Styrol-Copolymerisate +
  Taurin -
  Stärke +
  Collagenasen +
  Limonen -
  Vitamin E +
100 Kurkumin +
101 Lactoflavin +
101a Riboflavin-5-Phosphat +
102 Tartrazin --
104 Chinolingelb -
110 Gelborange S +
1100 Amylasen +
1101 Proteasen +
1102 Glucoseoxidase +
1103 Invertase +
1105 Lysozym +
120 Cochenille +
1202 Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) +
122 Azorubin -
123 Amaranth -
124 Cochenillerot A +
127 Erythrosin --
128 Rot 2 G -
129 Allurarot -
131 Patentblau V +
132 Indigotin I +
133 Brillantblau FCF +
140 Chlorophylle und Chlorphylline +
1404 Oxidativ abgebaute Stärke +
141 Kupferkomplexe der Chlorophylle +
1410 Monostärkephosphat +
1412 Distärkephosphat/POC +
1413 Phosphatiertes Distärkephosphat +
1414 Acetyliertes Distärkephosphat +
142 Grün S +
1420 Stärkeacetat +
1422 Acetyliertes Distärkeadipat +
1440 Hydroxypropylstärke +
1442 Hydroxypropyldistärkephosphat +
1450 Stärkenatriumoctenylsuccinat +
150 Zuckerkulör +
1505 Triethylcitrat +
151 Brillantschwarz BN +
153 Pflanzenkohle +
154 Braun FK --
155 Braun HAT -
160a Carotin +
160b Annatto, Bixin, Norbixin +
160c Capsanthin, Capsorubin +
160d Lycopin +
160e Apo-8-Carotinal +
160f Apo-8-Carotinsäureethylester +
161b Lutein +
161g Canthaxanthin --
162 Beetenrot, Betanin +
163 Anthocyane +
170 Calciumcarbonat +
171 Titandioxid -
172 Eisenoxid, Eisenhydroxid +
173 Aluminium +
174 Silber -
175 Gold +
180 Litholrubin --
200 Sorbinsäure +
202 Kaliumsorbat +
203 Calciumsorbat +
210 Benzoesäure --
211 Natriumbenzoat --
212 Kaliumbenzoat --
213 Calciumbenzoat --
214 Para-Hydroxybenzoesäure-Ethylester --
215 PHB-Ethylester, Natriumsalz --
216 PHB-Propylester --
217 PHB-Propylester, Natriumsalz --
218 PHB-Methylester --
219 PHB-Methylester, Natriumsalz --
220 Schwefeldioxid --
221 Natriumsulfit --
222 Natriumhydrogensulfit --
223 Natriummetabisulfit --
224 Kaliummetabisulfit --
226 Calciumdisulfit --
227 Calciumbisulfit --
228 Kaliumbisulfit --
230 Biphenyl --
231 Orthophenylphenol --
232 Natrium-Orthophenylphenol --
233 Thiabendazol --
234 Nisin +
235 Natamycin --
236 Ameisensäure +
239 Hexamethylentetramin --
242 Dimethyldicarbonat -
249 Kaliumnitrit -
250 Natriumnitrit -
251 Natriumnitrat --
252 Kaliumnitrat --
260 Essigsäure +
261 Kaliumacetat +
262 Natriumdiacetat +
263 Calciumacetat +
270 Milchsäure +
280 Propionsäure -
281 Natriumpropionat -
282 Calciumpropionat -
283 Kaliumpropionat -
284 Borsäure --
285 Borax --
290 Kohlendioxid +
296 Äpfelsäure +
297 Fumarsäure +
300 L-Ascorbinsäure +
301 Natrium-L-Ascorbat -
302 Calcium-L-Ascorbat +
304 Ascorbylpalmitat und -stearat +
306 Tocopherole +
307 Alpha-Tocopherol +
308 Gamma-Tocopherol +
309 Delta-Tocopherol +
310 Propylgallat --
311 Octylgallat --
312 Dodecylgallat --
315 Isoascorbinsäure -
316 Natrium-Isoascorbat -
320 Butylhydroxyanisol (BHA) --
321 Butylhydroxytoluol (BHT) --
322 Lecithin +
325 Natriumlactat +
326 Kaliumlactat +
327 Calciumlactat +
330 Citronensäure +
331 Natriumcitrat +
332 Kaliumcitrat +
333 Calciumtitrat +
334 Weinsäure +
335 Natriumtartrat +
336 Kaliumtartrat +
337 Natrium-Kaliumtartrat +
338 Orthophosphorsäure +
339 Natrium-Orthophosphate +
340 Kalium-Orthophosphate +
341 Calcium-Orthophosphate +
350 Natriummalat +
351 Kaliummalat +
352 Calciummalat +
353 Metaweinsäure +
354 Calciumtartrat +
363 Bernsteinsäure +
385 Calcium-Dinatrium-ETDA -
400 Alginsäure +
401 Natriumalginat +
402 Kaliumalginat +
403 Ammoniumalginat +
404 Calciumalginat +
405 Propylenglycolalginat +
406 Agar Agar +
407 Carragen +
410 Johannisbrotkernmehl +
412 Guarkernmehl -
413 Traganth -
414 Gummi arabicum +
415 Xanthan +
418 Gellan +
420 Sorbit +
421 Mannit +
432 Polyoxyethylen-Sorbitanmono-Laurat -
433 Polyoxyehtylen-Sorbitanmono-Oleat -
434 Polyoxyehtylen-Sorbitanmono-Palmitat -
435 Polyoxyehtylen-Sorbitanmono-Stearat -
436 Polyoxyehtylen-Sorbitantri-Stearat -
440a Pektin +
440b amidiertes Pektin +
442 Ammoniumphosphatide -
444 Saccharoseacetatisobutyrat -
450 Diphosphate +
451 Triphosphate +
452 Polyphosphate -
460 Cellulose +
461 Methyl-Cellulose +
463 Hydroxypropylcellulose +
464 Hydroxypropylmethylcellulose +
465 Methylethylcellulose +
466 Carboxymethylcellulose (CMC) +
470a Natrium-, Kalium- und Calciumsalze der Speisefettsäuren +
470b Magnesium-Stearat +
471 Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren +
472a Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Essigsäure +
472b Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Milchsäure +
472c Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Citronensäure +
472d Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Weinsäure +
472e Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Monoacetyl- und Diacetylweinsäure +
472f Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren verestert mit Essigsäure und Weinsäure +
473 Zuckerester von Speisefettsäuren +
474 Zuckerglyceride +
475 Polyglycerinester von Speisefettsäuren +
481 Natriumstearolylactylat +
482 Calciumstearolylactylat +
491 Sorbitanmonostearat +
492 Sorbitantristearat +
493 Sorbitanmonolaurat +
494 Sorbitanmonooleat +
495 Sorbitanmonopalmitat +
500 Natriumcarbonat +
501 Kaliumcarbonat +
503 Ammoniumcarbonat +
504 Magnesiumcarbonat +
507 Salzsäure +
508 Kaliumchlorid +
509 Calciumchlorid +
510 Ammoniumchlorid --
513 Schwefelsäure +
514 Natriumsulfat +
516 Calciumsulfat +
524 Natriumhydroxid +
525 Kaliumhydroxid +
526 Calciumhydroxid +
527 Ammoniumhydroxid +
529 Calciumoxid +
530 Magnesiumoxid +
535 Natriumhexacyanoferrat +
536 Kaliumhexacyanoferrat +
540 Calcium-Diphosphate +
541 Saures Natrium-Aluminiumphosphat +
543 Natrium-Calcium-Polyphosphate -
544 Calcium-Polyphosphate -
551 Siliciumdioxid, Kieselsäure +
552 Calciumsilikat +
553a Magnesiumsilikat +
553b Talkum +
554 Natriumaluminiumsilikat +
555 Kaliumaluminiumsilikat +
556 Calciumaluminiumsilikat +
559 Aluminiumsilikat, Kaolin +
574 Gluconsäure +
575 Glucono-delta-Lacton +
576 Natriumgluconat +
577 Kaliumgluconat +
578 Calciumgluconat +
579 Eisengluconat +
585 Eisenlactat +
620 Glutaminsäure --
621 Natriumglutamat --
622 Kaliumglutamat --
623 Calciumdiglutamat --
624 Ammoniumglutamat --
625 Magnesiumdiglutamat --
626 Guanylsäure +
627 Natriumguanylat +
628 Kaliumguanylat +
629 Calciumguanylat +
630 Inosinsäure +
631 Natriuminosinat +
632 Kaliuminosinat +
633 Calciuminosinat +
634 Calcium-5'-Ribonucleotide +
635 Natrium-5'-Ribonucleotid +
636 Maltol +
637 Äthylmaltol +
900 Dimethylpolysiloxan +
901 Bienenwachs +
902 Candelillawachs +
903 Carnaubawachs +
904 Schellack +
905c Mikrokristalline Wachse -
910 Wachsester +
920 Cystein +
921 Cystin +
925 Chlor -
926 Chlordioxid -
927b Carbamid +
950 Acesulfam K -
951 Aspartam --
952 Cyclamat -
953 Isomalt +
954 Saccharin -
957 Thaumatin +
959 Neohesperidin -
965 Maltit +
966 Lactit +
967 Xylit +
 

Damit sich ein Joghurt "Joghurt mit Fruchtzubereitung" nennen darf, muss er mindestens 3,5 Prozent Früchte enthalten. Bei einem "Fruchtjoghurt" sind es mindestens 6 Prozent Fruchtgehalt. Umgerechnet auf einen 150-Gramm-Erdbeerjoghurt bedeutet das gerade einmal 5 bzw. 9 Gramm Frucht. Das ist weniger als eine halbe Erdbeere.

Damit wir dennoch meinen, Erdbeeren zu schmecken, wird bei den meisten Joghurts kräftig mit Aromen und Zucker nachgeholfen. Doch auch der Joghurt an sich ist häufig aufgepeppt. Bindemittel überdecken die fehlende Reife, Zucker entwöhnt von der natürlichen Säuerung des Joghurts. Manchmal ist der Joghurt sogar noch ein zweites Mal erhitzt worden und büßt dadurch stark an Qualität ein.

Obstjoghurts, die beim Fruchtgehalt häufig gerade mal die Mindestanforderungen erfüllen, werden als teure Kinderprodukte mit bunten Comic-Helden vermarktet. Nicht selten sollen Vitaminbeimischungen noch besonderen Gesundheitsnutzen demonstrieren.